Alles Folgende betrifft Peptide. Wir bleiben bei klarer Sprache, beziehen uns auf die Studienlage und trennen gut belegte Aussagen von offenen Fragen.
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1933 beschrieben I. Abelin und A. Florin, dass Schilddrüsenhormone den Grundumsatz stark erhöhen, einen Glykogen- und Fettschwund veranlassen sowie Herz- und Atemfrequenz beschleunigen. Die künstliche Herstellung des Thyroxins wurde erstmals 1927 von Charles Robert Harington in London durchgeführt. 1912 beschrieb Hakaru Hashimoto als erster die Struma lymphomatosa und gilt seitdem als Entdecker der Hashimoto-Thyreoiditis. 1965 meldete Beverley E. P. Murphy sein Patent zur direkten Messung von Thyroxin in Körperflüssigkeiten an, das am 3. Dezember 1968 von der Patentbehörde angenommen wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt waren nur indirekte Schilddrüsenfunktionstestungen, wie etwa die Messung des absoluten Iodgehaltes oder des proteingebundenen Iodes im Blut, durchgeführt worden.
Quellen: de.wikipedia.org
== Literatur == Alfred Benninghoff, Detlev Drenckhahn (Hrsg.): Anatomie. Makroskopische Anatomie, Histologie, Embryologie, Zellbiologie. 16. Auflage. Band 2, Urban & Fischer bei Elsevier, München 2004, ISBN 3-437-42350-9, S. 197–203. Hugo Čzerný, Uwe Gille: Endokrine Drüsen, Glandulae endocrinae. In: F.-V. Salomon, H. Geyer, U. Gille: Anatomie für die Tiermedizin. Enke-Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 3-8304-1007-7, S. 622–632. Christian Hessler: Schilddrüse. In: Franz Xaver Sailer, Friedrich Wilhelm Gierhake (Hrsg.): Chirurgie historisch gesehen: Anfang – Entwicklung – Differenzierung. Dustri-Verlag, Deisenhofen bei München 1973, ISBN 3-87185-021-7, S. 200–203. Rudolf Hörmann: Schilddrüsenkrankheiten. Leitfaden für Klinik und Praxis. 4. Auflage. Abw Wissenschaftsverlag, Berlin 2005, ISBN 3-936072-27-2. Lewis E. Braverman, David S. Copper, Peter A. Copp (Hrsg.): Werner & Ingbar’s The Thyroid: A Fundamental and Clinical Text. 11. Auflage. Wolters Kluwer Health, Philadelphia 2020, ISBN 978-1975112967. Wieland Meng, mit Beiträgen von Chr. Reiners: Schilddrüsenerkrankungen. 4. Auflage. Urban & Fischer, München/Jena 2002, ISBN 978-3-437-22950-3.
Quellen: de.wikipedia.org
Octreotid ist ein synthetisches Analogon des Peptidhormons Somatostatin, das als Arzneistoff eingesetzt wird. Octreotid besteht aus acht Aminosäuren (D-Phe-cyclo[Cys-Phe-D-Trp-Lys-Thr-Cys]-Thr(ol)). In Deutschland ist Octreotid u. a. zur Behandlung der Akromegalie und bestimmter Magen-Darm-Tumoren (GEP-NET, z. B. Karzinoide) zugelassen. Über DOTA an 111Indium oder 68Gallium gekoppelt (Edotreotid, DOTATOC) wird es in der Somatostatin-Rezeptor-Szintigrafie, beziehungsweise in der Positronen-Emissions-Tomographie (PET), zum Nachweis (Diagnostik) dieser Tumoren verwendet. Für therapeutische Zwecke (Radionuklidtherapie) können Betastrahler, wie beispielsweise 90Yttrium oder 177Lutetium, verwendet werden. Octreotid kann zur Behandlung von Cluster-Kopfschmerzattacken und bei sekretorischem Durchfall verwendet werden, wenn andere Arzneistoffe ineffektiv oder kontraindiziert sind.
Quellen: de.wikipedia.org
Melanozyten-stimulierende Hormone (MSH), auch Melanotropine, sind eine Gruppe von Peptidhormonen, die in Hypothalamus und Hypophysenzwischenlappen gebildet werden und die gleiche Gruppe von Melanocortinrezeptoren (MC1R, MC2R, MC3R, MC4R und MC5R) aktivieren. Sie regulieren in den pigmentbildenden Melanozyten die Melaninsynthese sowie die Melanozytenexpansion und die Pigmentdispersion. Sie begrenzen die Fieberreaktion. Weiterhin sind sie an der Regulierung von Hunger (appetitmindernde Wirkung von α-MSH durch Bindung an MC3R und MC4R im Hypothalamus) und sexueller Erregung beteiligt.
Quellen: de.wikipedia.org
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